Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # Dr. med. Til Berger: Wir unterstützen Sie beim Erhalt der Gesundheit. Ob es um Sie selbst geht, zum Beispiel als Fernreisender, ob es um Ihre Mitarbeiter geht oder ob es um die Gesundheit Ihres Unternehmens geht. Wir sind Spezialisten der Präventivmedizin, wir kennen aber auch die Unternehmenswelt und kennen die Bedürfnisse von Unternehmern. Dies alles bringen wir zusammen, um Sicherheit und Gesundheit von Menschen zu schützen. Unsere besondere Kompetenz und Leidenschaft ist der Gesundheitsschutz in Unternehmen, die Mitarbeiter ins tropische Ausland entsenden. ## Sitemaps [XML Sitemap](https://berger-gesundheitsschutz.de/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [Masernausbruch, Pawlodar (Kasachstan)](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/masernausbruch-pawlodar-kasachstan/): In der Region Pawlodar in Kasachstan wurden im ersten Halbjahr 2026 398 bestätigte Masernfälle registriert. Dies entspricht einer Vervierfachung der Fallzahlen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von den Erkrankten waren 345 Personen (87 %) ungeimpft, darunter 288 Kinder unter 14 Jahren. Gleichzeitig stieg die Zahl der dokumentierten Impfverweigerungen bis zum 1. Juli 2026 auf 2.721 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die regionalen Gesundheitsbehörden sehen die unzureichende Impfquote als Hauptursache des Ausbruchs. Nach verstärkter Aufklärung von impfskeptischen Familien wurden bereits 244 zuvor ungeimpfte Kinder nachgeimpft. Im Juni 2026 gingen die Fallzahlen gegenüber dem Vormonat um 36 % zurück. - [Lepra, Florida (USA)](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/lepra-florida-usa/): In den USA wurden in Florida bis Ende Juli 17 Lepra-Fälle (Hansen-Krankheit) bestätigt. Die Erkrankungen verteilen sich auf 14 Landkreise, wobei insbesondere Zentralflorida betroffen ist. Bereits 2025 war ein Anstieg der Fallzahlen beobachtet worden. Die Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass die meisten Infektionen autochthon, also vor Ort erworben, wurden. Als mögliche Infektionsquelle gelten insbesondere Neunbinden-Gürteltiere (Dasypus novemcinctus), die als natürliches Reservoir des Erregers bekannt sind. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch erfordert dagegen einen engen und länger andauernden Kontakt zu unbehandelten Erkrankten. Todesfälle wurden im Zusammenhang mit den aktuellen Fällen nicht gemeldet. - [Denguefieber, Kambodscha](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/denguefieber-kambodscha/): Kambodscha verzeichnet 2026 einen deutlichen Anstieg der Denguefieber-Fälle. Bis zum 12.07.2026 wurden 28.074 Erkrankungen und 38 Todesfälle registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 58,1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (17.760 Fälle). Die Zahl der wöchentlichen Erkrankungen liegt seit Juni dauerhaft über der epidemischen Schwelle. Als wesentliche Ursachen gelten die Regenzeit, Überschwemmungen sowie El-Niño-bedingte Wetterveränderungen, die ideale Bedingungen für die Vermehrung der übertragenden Stechmücken schaffen. Das Gesundheitsministerium hat landesweit verstärkte Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet, darunter Aufklärungskampagnen, Insektizidsprühungen und die Beseitigung von Brutstätten. - [Adenovirus, Vietnam](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/adenovirus-vietnam/): Das vietnamesische Gesundheitsministerium hat am 21.07.2026 aufgrund eines deutlichen Anstiegs von Adenovirus-Infektionen bei Kindern eine landesweite Gesundheitswarnung herausgegeben. Das Nationale Kinderkrankenhaus in Hanoi registrierte seit Jahresbeginn über 2.770 laborbestätigte Fälle, etwa dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum 2025. Allein im Juli mussten rund 500 Kinder stationär behandelt werden. Ein Ausbruch in einem öffentlichen Schwimmbad, bei dem vier von fünf Kindern einer Schwimmgruppe infiziert waren, verdeutlicht das erhöhte Übertragungsrisiko in Gemeinschaftseinrichtungen. Nach Angaben der Behörden gibt es derzeit keine Hinweise auf eine erhöhte Virulenz oder veränderte Krankheitsschwere. - [Masernfälle, USA](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/masernfaelle-usa/): Die USA verzeichnen 2026 einen historischen Anstieg der Masernfälle. Bis zum 23.07.2026 wurden 2.318 laborbestätigte Erkrankungen in 45 Bundesstaaten bzw. Verwaltungsgebieten registriert, darunter 16 Fälle bei internationalen Reisenden. Damit wurde der gesamte Jahreswert von 2025 (2.289 Fälle) bereits vor Ende Juli überschritten. Insgesamt stehen 93 % der Fälle mit 35 Ausbrüchen in Zusammenhang. 151 Erkrankte (7 %) mussten hospitalisiert werden, Todesfälle wurden bislang nicht gemeldet. Besonders betroffen sind ungeimpfte oder unvollständig geimpfte Personen. - [Update XVI: Ebola in Uganda beendet](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/update-xvi-ebola-in-uganda-beendet/): Uganda hat den durch das Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) verursachten Ebola-Ausbruch am 28.07.2026 offiziell für beendet erklärt. Nach der Entlassung des letzten in Uganda infizierten Patienten am 16.06.2026 wurde die vorgeschriebene 42-tägige Überwachungsphase erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden seit Ausbruchsbeginn am 15.05.2026 20 bestätigte Erkrankungen registriert, von denen 18 Patienten genesen und zwei kongolesische Staatsangehörige verstorben sind. Die meisten Fälle standen im Zusammenhang mit Importen aus der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Während Uganda die Übertragung unterbrechen konnte, dauert der schwere Ausbruch in der DR Kongo mit 3.262 bestätigten Fällen und 1.437 Todesfällen weiter an. - [Cholera-Ausbruch im Sudan](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/cholera-ausbruch-im-sudan/): Seit Mai 2026 wurden im Sudan mehr als 2.000 Verdachtsfälle von Cholera sowie 170 Todesfälle gemeldet. Die meisten Erkrankungen treten in der Region Kordofan auf, während auch aus Nord-, Zentral- und Süddarfur bestätigte Fälle berichtet wurden. Die Ausbreitung wird durch den anhaltenden bewaffneten Konflikt, Massenvertreibungen sowie unzureichende Wasser-, Sanitär- und Hygienebedingungen begünstigt. Tausende Menschen sind zuletzt aus Nord-Darfur in den Tschad geflohen, wodurch das Risiko einer grenzüberschreitenden Ausbreitung steigt. Die humanitäre Versorgung ist aufgrund erheblicher Finanzierungslücken stark eingeschränkt. - [Welt-Hepatitis-Tag: Wissen schützt](https://berger-gesundheitsschutz.de/allgemeine-meldungen/2026/07/welt-hepatitis-tag-wissen-schuetzt/): 28. Juli – Gemeinsam gegen Hepatitis - [KEIN Mumpsausbruch, Baku](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/kein-mumpsausbruch-baku/): In sozialen Medien kursierten Meldungen über einen angeblichen größeren Mumpsausbruch (epidemische Parotitis) in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Das Gesundheitsministerium Aserbaidschans wies diese Berichte jedoch offiziell zurück und erklärte, dass die epidemiologische Lage stabil sei. Nach Behördenangaben werden lediglich vereinzelte sporadische Fälle registriert; Hinweise auf einen Ausbruch oder eine epidemische Ausbreitung liegen derzeit nicht vor. Konkrete Fallzahlen oder Todesfälle wurden nicht veröffentlicht. Die Gesundheitsbehörden überwachen die Situation fortlaufend und rufen die Bevölkerung dazu auf, sich ausschließlich auf offizielle Informationsquellen zu verlassen. - [Hantavirus-Infektion, Lwiw/ Ukraine](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/hantavirus-infektion-lwiw-ukraine/): In der ukrainischen Oblast Lwiw wurde erstmals im Jahr 2026 ein laborbestätigter Fall eines Hämorrhagischen Fiebers mit renalem Syndrom (HFRS) durch ein Hantavirus gemeldet. Betroffen ist ein 53-jähriger Mann aus Stryj. Die Symptome begannen am 12.07.2026 mit Fieber (38,6 °C), Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitverlust und Wadenmuskelschmerzen. Drei Tage später wurde der Patient in ein Krankenhaus in Lwiw aufgenommen. Die Diagnose wurde mittels PCR-Nachweis von Hantavirus-RNA bestätigt; Leptospirose wurde ausgeschlossen. Der Patient hatte sich kurz zuvor an mehreren Orten aufgehalten, darunter die Makarska Riviera in Kroatien, das Berggebiet der Oblast Iwano-Frankiwsk sowie den Bezirk Stryj. Der genaue Infektionsort ist bislang ungeklärt. Die Gesundheitsbehörden führen epidemiologische Untersuchungen durch. - [Malaria-Anstieg, Angola](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/malaria-anstieg-angola/): Die Provinz Malanje in Angola verzeichnete im Zeitraum Januar bis Juni 2026 insgesamt 523.064 diagnostizierte Malariafälle sowie 418 Todesfälle. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg um 36.037 Fälle und 31 Todesfälle. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren, die aufgrund ihrer noch unzureichenden Immunität die höchste Sterblichkeit aufweisen. Als Hauptursache für die hohe Zahl der Todesfälle gelten verspätete Arztbesuche, wodurch viele Patienten erst in einem kritischen Zustand medizinisch versorgt werden. Antimalariamedikamente sind zwar verfügbar, dennoch bleibt die Krankheitslast hoch. Die Gesundheitsbehörden verstärken deshalb Präventionsmaßnahmen wie Aufklärungskampagnen, Mückenbekämpfung und Verbesserungen der Hygiene. - [Chikungunya-Ausbruch, Französisch-Guayana](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/chikungunya-ausbruch-franzoesisch-guayana/): In Französisch-Guayana wurden bis zum 16.07.2026 insgesamt 1.157 laborbestätigte Chikungunya-Fälle registriert. Die höchsten wöchentlichen Fallzahlen wurden zwischen den epidemiologischen Wochen 18 und 20 mit bis zu 105 bestätigten Fällen erreicht. Anschließend gingen die Meldungen zurück, wobei die jüngsten Daten noch vorläufig sind. Insgesamt mussten 210 wahrscheinliche oder bestätigte Patienten stationär behandelt werden. Von 208 ausgewerteten Hospitalisierungen verliefen 84 % unkompliziert, 10 % zeigten ungewöhnliche Krankheitsverläufe und 5 % schwere Verläufe. Zwei Patienten benötigten intensivmedizinische Behandlung, bei 17 trat Organversagen auf. Mehr als die Hälfte der hospitalisierten Personen wiesen Vorerkrankungen oder Risikofaktoren auf, darunter Bluthochdruck, Diabetes, Schwangerschaft oder Sichelzellerkrankung. Zudem wurde eine Mutter-Kind-Übertragung registriert. Zwei Todesfälle traten bei infizierten Personen auf, wurden jedoch nicht auf Chikungunya zurückgeführt. - [Hepatitis-A, São Paulo/ Brasilien](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/hepatitis-a-sao-paulo-brasilien/): Im brasilianischen Bundesstaat São Paulo wurden bis zum 26.07.2026 insgesamt 1.953 bestätigte Hepatitis-A-Fälle registriert. Dies entspricht einer Inzidenz von 4,4 Fällen pro 100.000 Einwohner und einem Anstieg von 54,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (1.263 Fälle). Die Fallzahl liegt bereits 17,4 % über der Gesamtzahl des Jahres 2025 (1.663 Fälle). Seit 2022 steigen die jährlichen Erkrankungszahlen kontinuierlich an. Der Höhepunkt der Meldungen wurde zwischen Mitte März und Anfang April erreicht. Besonders betroffen sind Männer (62,6 %) sowie Erwachsene im Alter von 20 bis 39 Jahren, die rund 60 % aller Fälle ausmachen. Bis April wurden zwei Todesfälle registriert. Die Impfquote gegen Hepatitis A bei Kindern beträgt lediglich 67,25 % und liegt damit deutlich unter dem nationalen Zielwert von 95 %. - [Trichinellose-Ausbruch in Buenos Aires](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/trichinellose-ausbruch-in-buenos-aires/): In der Stadt Lincoln (Provinz Buenos Aires, Argentinien) wurden bis zum 22.07.2026 insgesamt 25 Erkrankungsfälle an Trichinellose registriert. Fünf Fälle wurden laborbestätigt, die übrigen stehen aufgrund gemeinsamer Exposition und typischer Symptome in epidemiologischem Zusammenhang. Alle Betroffenen hatten Schweinefleisch oder Wurstwaren aus derselben Metzgerei in der Avenida Maipú 598 konsumiert. Die Metzgerei wurde bereits am 13.07.2026 geschlossen, nachdem in Proben Larven von Trichinella spiralis nachgewiesen wurden. Rund 80 kg kontaminierte Schweinefleisch- und Wurstprodukte wurden beschlagnahmt. Der Herkunftsbetrieb der Schweine ist bislang nicht identifiziert. Provinzweit wurden seit Beginn der Wintersaison bereits 124 bestätigte Fälle registriert – mehr als dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum 2025. - [Chikungunya-Ausbruch, Costa Rica](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/chikungunya-ausbruch-costa-rica/): Costa Rica meldete bis zum 23.07.2026 insgesamt 47 bestätigte Chikungunya-Fälle, nachdem wenige Wochen zuvor erst 11 Fälle registriert worden waren. Eine lokale Übertragung wurde in den Provinzen Guanacaste und Alajuela bestätigt. Besonders betroffen sind die Orte Playa Langosta, Huacas, Tamarindo, Sardinal, Belén, Flamingo und El Coyol. Die Ausbrüche wurden vermutlich durch aus Nicaragua eingeschleppte Fälle ausgelöst, gefolgt von einer lokalen Weiterverbreitung durch Aedes aegypti-Mücken. Einige Erkrankungen wurden erst rückblickend erkannt, da Betroffene zunächst keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen hatten. Alle bestätigten Fälle verliefen bislang mild; Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle wurden nicht berichtet. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC veröffentlichte am 16.07.2026 eine Reisewarnung der Stufe 2 („erhöhte Vorsichtsmaßnahmen“), insbesondere für die Provinz Guanacaste. - [Leptospirose, Philippinen](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/leptospirose-philippinen/): Die Provinz Iloilo auf den Philippinen meldete vom 04.01. bis 11.07.2026 insgesamt 69 bestätigte Leptospirose-Fälle und acht Todesfälle. Während die Fallzahl leicht unter dem Vorjahresniveau liegt, stieg die Zahl der Todesfälle deutlich an (2025: zwei Todesfälle). Landesweit registrierte das philippinische Gesundheitsministerium bis zum 06.06.2026 insgesamt 2.177 Erkrankungsfälle, was einem Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Betroffen sind bereits 31 der 42 Gemeinden der Provinz Iloilo. Als Hauptursache gelten die anhaltende Regenzeit und Überschwemmungen, durch die Wasser und Böden mit dem Urin infizierter Nagetiere kontaminiert werden. - [Update XV: Bundibugyo-Ebolavirus, DR Kongo](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/update-xv-bundibugyo-ebolavirus-dr-kongo/): Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) meldete bis zum 22.07.2026 insgesamt 2.536 laborbestätigte Erkrankungsfälle durch das Bundibugyo-Ebolavirus sowie 1.033 Todesfälle. Innerhalb von weniger als fünf Tagen stiegen die Fallzahlen um 355 Fälle und die Todesfälle um 169. Der Ausbruch betrifft vor allem die Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Haut-Uele. Derzeit befinden sich 738 Patientinnen und Patienten in Isolationsbehandlung, während 506 Erkrankte als genesen gelten. Mehr als 60 % der Todesfälle ereignen sich außerhalb medizinischer Einrichtungen, und weniger als 9 % der Kontaktpersonen werden derzeit nachverfolgt. Konflikte, Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen, Streiks sowie Verzögerungen bei Labordiagnosen erschweren die Eindämmung erheblich. - [Cholera-Ausbruch, Nigeria](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/cholera-ausbruch-nigeria/): Der nigerianische Bundesstaat Borno meldete bis zum 12.07.2026 mehr als 35.500 Verdachtsfälle von Cholera sowie 198 Todesfälle. Seit den ersten Verdachtsfällen am 01.05.2026 stiegen die Fallzahlen damit im Vergleich zum Stand vom 07.06.2026 (7.850 Fälle, 74 Todesfälle) um mehr als 350 %. Über 24.000 Erkrankte wurden in von Ärzte ohne Grenzen unterstützten Einrichtungen behandelt, wobei mehr als ein Viertel schwere Krankheitsverläufe aufwies. Die Übertragung wird weiterhin durch mangelnden Zugang zu sauberem Trinkwasser, unzureichende Sanitärversorgung, schlechte Abfallentsorgung und Überbelegung in informellen Siedlungen rund um Maiduguri begünstigt. Anfang Juli wurden mehr als 2,6 Millionen Menschen im Rahmen einer Impfkampagne gegen Cholera geimpft. - [Dengue, Peru](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/dengue-peru/): Peru meldete bis zum 09.07.2026 insgesamt 34.820 Dengue-Fälle, darunter 26.983 laborbestätigte und 7.837 wahrscheinliche Fälle. Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025 (28.587 Fälle). Betroffen sind 21 Regionen, wobei Piura (5.596 Fälle) und San Martín (5.569 Fälle) zusammen rund ein Drittel aller Erkrankungen ausmachen. Insgesamt wurden 36 Todesfälle registriert, was einer niedrigeren Fallsterblichkeit (CFR 0,10 %) als im Vorjahr (0,17 %) entspricht. Die meisten Erkrankungen verliefen ohne Warnzeichen (84,1 %), schwere Verläufe machten lediglich 0,4 % aus. - [Mpox, Westaustralien](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/mpox-westaustralien/): Westaustralien (Western Australia, WA) meldete bis zum 20.07.2026 insgesamt 36 bestätigte Mpox-Fälle und überschritt damit bereits die Gesamtzahlen der Vorjahre (2025: 28 Fälle; 2024: 23 Fälle). Die meisten Infektionen wurden lokal übertragen. Betroffen sind überwiegend Männer, die Sex mit Männern haben (GBMSM), jedoch wurden 2026 erstmals auch mehrere Fälle bei heterosexuellen Männern und Frauen registriert, was auf eine Ausweitung der Übertragungsnetzwerke hinweist. Todesfälle wurden bislang nicht gemeldet. Die Gesundheitsbehörden haben eine landesweite Informationskampagne gestartet und bieten kostenlosen Impfschutz für Risikogruppen an. - [Hitze am Arbeitsplatz – Was sagt der Betriebsarzt?](https://berger-gesundheitsschutz.de/allgemeine-meldungen/2026/07/hitze-am-arbeitsplatz-was-sagt-der-betriebsarzt/): Durch den Klimawandel treten Hitzewellen immer häufiger und intensiver auf. Hohe Temperaturen am Arbeitsplatz können die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten erheblich beeinträchtigen. Mögliche Folgen sind Konzentrationsstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Flüssigkeitsmangel, Hitzekrämpfe, Hitzeerschöpfung oder im schlimmsten Fall ein Hitzschlag. Besonders gefährdet sind Beschäftigte im Freien sowie Personen, die körperlich schwere Arbeiten verrichten. - [West-Nil-Virus, USA](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/west-nil-virus-usa/): Die USA verzeichnen die früheste und geografisch weitreichendste Frühjahrs-/Sommerwelle des West-Nil-Virus (WNV) seit 2004. Bis zum 14.07.2026 wurden mindestens 81 humane Erkrankungsfälle in 18 Bundesstaaten registriert, darunter 57 neuroinvasive Verläufe. In insgesamt 23 Bundesstaaten wurde Virusaktivität bei Menschen, Mücken oder Wildvögeln nachgewiesen. Besonders betroffen sind Arizona, Texas und Kalifornien. Zahlreiche Mückenpopulationen wurden positiv getestet, was auf eine intensive Viruszirkulation und ein erhöhtes Infektionsrisiko während der laufenden Mückensaison hinweist. - [Cholera-Ausbruch in Sambia beendet](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/cholera-ausbruch-in-sambia-beendet/): Das sambische Gesundheitsministerium erklärte den Cholera-Ausbruch 2025–2026 am 16.07.2026 offiziell für beendet, nachdem über vier aufeinanderfolgende Wochen keine neuen laborbestätigten Fälle registriert wurden. Der Ausbruch hatte am 05.08.2025 im Distrikt Mpulungu nahe der Grenze zu Tansania begonnen und breitete sich später auf weitere Provinzen, insbesondere Lusaka, aus. Bis Februar 2026 wurden 1.627 bestätigte Fälle und 26 Todesfälle gemeldet. Die Eindämmung gelang durch intensive Überwachung, orale Cholera-Impfkampagnen, gezielte Ausbruchskontrolle sowie Maßnahmen zur Risikoaufklärung und Verbesserung der Hygiene. - [Cholera-Ausbruch, Zentralafrikanische Republik](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/cholera-ausbruch-in-der-zentralafrikanischen-republik/): Die Zentralafrikanische Republik erklärte am 26.06.2026 erstmals seit neun Jahren einen Cholera-Ausbruch. Bis zum 09.07.2026 wurden 436 Verdachtsfälle und 36 Todesfälle gemeldet. Besonders besorgniserregend ist, dass 27 der Todesfälle außerhalb von Gesundheitseinrichtungen auftraten. Betroffen sind die Gesundheitsdistrikte Bangui 2, Bimbo und Mbaïki, wobei Kinder unter zehn Jahren 44 % aller Erkrankten ausmachen. Die Übertragung hält an, zuletzt wurden zwischen dem 07. und 09.07.2026 weitere 17 Verdachtsfälle und zwei Todesfälle registriert. - [COVID-19-Sommerwelle, China](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/covid-19-sommerwelle-china/): China meldete für den Zeitraum 01.–30.06.2026 insgesamt 79.000 laborbestätigte COVID-19-Fälle, darunter 130 schwere Erkrankungen und einen Todesfall. Gegenüber Mai 2026 entspricht dies einem Anstieg um das 3,6-Fache. Die Positivrate bei Patientinnen und Patienten mit grippeähnlichen Erkrankungen stieg Anfang Juli auf 11,9 %. Besonders betroffen sind die südlichen Provinzen. Genomsequenzierungen zeigen, dass nahezu alle Infektionen auf die Omikron-Subvariante NB.1.8.1 und deren Unterlinien zurückzuführen sind. Neue Virusvarianten mit erhöhtem Risiko wurden bislang nicht nachgewiesen. - [Krim-Kongo-Fieber, Spanien](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/krim-kongo-fieber-spanien-2/): Spanien meldete bis zum 15.07.2026 zwei autochthon erworbene, laborbestätigte Fälle von Krim-Kongo-hämorrhagischem Fieber (CCHF) in der Provinz Salamanca (Region Kastilien und León). Beide Infektionen wurden durch Zeckenstiche übertragen. Ein 84-jähriger Patient verstarb am 10.07.2026, ein weiterer Patient überlebte. Damit ist Spanien bislang das einzige europäische Land mit lokal erworbenen CCHF-Fällen im Jahr 2026. Die Fälle entsprechen dem saisonalen Auftreten während der Hauptaktivität von Hyalomma-Zecken. - [Schraubenwurm, Texas](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/schraubenwurm-texas/): Seit dem ersten Nachweis am 03.06.2026 wurden in den USA 39 Fälle eines Befalls mit dem Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax) bei Nutztieren bestätigt. Betroffen sind überwiegend Schafe, Ziegen, Rinder sowie vereinzelt Hunde in 13 Countys in Texas und einem County in New Mexico. Zwölf Fälle sind derzeit aktiv, 27 wurden erfolgreich behandelt. Der Erreger ist die Larve einer Schmeißfliege, die lebendes Gewebe warmblütiger Tiere befällt und schmerzhafte, sich rasch vergrößernde Wunden verursacht. Eine Übertragung erfolgt durch Eiablage der Fliegen in offene Wunden. Beim Menschen sind Infektionen selten, aber möglich. Die Behandlung besteht in der vollständigen Entfernung der Larven, Wundversorgung und gegebenenfalls antibiotischer Therapie. - [Update XIV: Ebolaausbruch DRKongo, Uganda](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/update-xiv-ebolaausbruch-drkongo-uganda/): Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet über die anhaltende Ebola-Epidemie durch das Bundibugyo-Virus (Bundibugyo virus disease, BVD) in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Die Übertragung dauert weiterhin an und hat sich auf zahlreiche Gesundheitszonen ausgeweitet. Bis zum 15. Juli 2026 wurden in der DR Kongo 2.124 laborbestätigte Erkrankungen und 828 Todesfälle registriert (Letalität ca. 39 %). Insgesamt wurden bislang 2.145 bestätigte Fälle gemeldet, davon 2.124 in der DR Kongo, 20 in Uganda und ein importierter Fall in Frankreich. Zwei infizierte US-Helfer wurden zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. - [Masernausbruch, DR Kongo](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/masernausbruch-dr-kongo/): Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) erlebt im Jahr 2026 den bislang schwersten Masernausbruch der letzten Jahre. Nach Angaben des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) wurden zwischen Kalenderwoche 1 und 26 bereits 99.200 Masernfälle registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 34.000 Fälle, 2024 etwa 58.600 Fälle. Damit hat sich die Krankheitslast innerhalb eines Jahres nahezu verdreifacht. - [H5N1, Neuseeland](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/h5n1-neuseeland/): In Neuseeland wurde erstmals das hochpathogene aviäre Influenzavirus (HPAI) A(H5N1), Klade 2.3.4.4b, nachgewiesen. Betroffen ist eine Subantarktikskua (Raubmöwenart), die am 10.07.2026 geschwächt in Wellington gefunden wurde. Der Erreger wurde mittels RT-PCR und Ganzgenomsequenzierung bestätigt. Es handelt sich bislang um einen Einzelfall; weitere Infektionen bei Wildvögeln oder Geflügel wurden nicht festgestellt. Das Virus wird vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Wildvögeln oder kontaminierten Materialien übertragen. Beim Menschen sind Infektionen selten und entstehen meist nach engem Kontakt zu infizierten Vögeln. Typische Symptome bei Vögeln sind Schwäche, neurologische Störungen und plötzliche Todesfälle. Eine spezifische Therapie oder allgemein verfügbare Impfung existiert nicht; beim Menschen kann eine frühzeitige antivirale Behandlung (z. B. Oseltamivir) den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. - [Gastroenteritis-Ausbruch, Rajasthan](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/gastroenteritis-ausbruch-rajasthan/): In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2026 erkrankten in Polai Khurd (Distrikt Kota, Rajasthan, Indien) etwa 85–115 Personen nach dem Verzehr von Golgappas (Pani-Puri) eines Straßenverkäufers. Betroffen waren Kinder, Erwachsene und ältere Menschen. Zwölf Erkrankte mussten in ein Gesundheitszentrum eingewiesen werden, die übrigen wurden in einem medizinischen Notfalllager vor Ort behandelt. Todesfälle wurden bislang nicht gemeldet. - [Lassafieber, Nigeria](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/lassafieber-nigeria/): Nigeria meldete bis zum 28.06.2026 insgesamt 922 laborbestätigte Lassafieber-Fälle, 6 wahrscheinliche Fälle sowie 221 Todesfälle, entsprechend einer Fallsterblichkeit (CFR) von 24 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen sowohl die Fallzahlen (2025: 790) als auch die Todesfälle (2025: 148) deutlich an. Betroffen sind 23 Bundesstaaten und 111 Local Government Areas, wobei Ondo, Bauchi, Taraba, Edo und Benue 85 % aller bestätigten Fälle ausmachen. Auch 50 Beschäftigte im Gesundheitswesen infizierten sich im bisherigen Jahresverlauf. - [„Flughafenmalaria“ in Frankfurt](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/flughafenmalaria-in-frankfurt/): 4 Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens sind an Malaria erkrankt, ohne vorher in ein Malariaendemigebiet gereist zu sein. Reisemedizin hat für den Betriebsarzt und auch für unseren Alltag Relevanz! - [Vogelgrippe HPAI (H5), Bangladesch](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/vogelgrippe-hpai-h5-bangladesch/): Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde am 15. Juni 2026 der dritte humane Fall einer hochpathogenen aviären Influenza (HPAI, Influenza A(H5)) in Bangladesch im Jahr 2026 bestätigt. Betroffen ist ein Kind aus der Division Sylhet, das seit dem 17. Mai 2026 unter Atemwegssymptomen litt und ambulant behandelt wurde. Die Laborbestätigung mittels RT-PCR erfolgte erst am 11. Juni 2026. Das Kind erholte sich vollständig. Eine direkte Exposition gegenüber Geflügel wurde nicht berichtet, jedoch wurden Geflügeltodesfälle in der Umgebung festgestellt. Alle engen Kontaktpersonen blieben symptomfrei und sämtliche Kontakt- sowie Umweltproben waren negativ. Hinweise auf eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung liegen nicht vor. - [Trachom, El Salvador](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/trachom-el-salvador/): Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 13. Juli 2026 bestätigt, dass El Salvador das Trachom als Gesundheitsproblem eliminiert hat. Nach einer mehrjährigen Bewertung (2023–2026) wurden in den untersuchten Risikogemeinden keine aktiven Trachomfälle bei Kindern und keine fortgeschrittenen, zur Erblindung führenden Erkrankungen (Trichiasis) bei Erwachsenen festgestellt. El Salvador ist damit das erste Land in Zentralamerika, das dieses Ziel erreicht. Der Erfolg basiert auf einer Kombination aus verbessertem Zugang zur medizinischen Grundversorgung, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygienesituation (WASH), regelmäßigen Augenuntersuchungen sowie einer engen Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsbehörden, Gemeinden und internationalen Partnern. Für die Zeit nach der Eliminierung wurden Überwachungs- und Meldesysteme etabliert, um mögliche neue Fälle frühzeitig zu erkennen. - [Norovirus-Ausbruch, Portugal](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/norovirus-ausbruch-portugal/): Im portugiesischen Caldas da Rainha (Distrikt Leiria) wurden bis zum 14. Juli 2026 122 Fälle einer akuten Gastroenteritis registriert. 68 Erkrankte wurden in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses behandelt. Die meisten Fälle standen im Zusammenhang mit einem internationalen Jugendfußballturnier (04.–08. Juli 2026) mit rund 1.200 Teilnehmenden und Begleitpersonen. Betroffen waren überwiegend Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren, jedoch traten auch Erkrankungen in der örtlichen Bevölkerung auf. Laboruntersuchungen bestätigten Norovirus Genogruppe II als Erreger. Zudem wurden Noroviren auf zwei häufig berührten Oberflächen am Veranstaltungsort nachgewiesen. Ein belastetes Lebensmittel konnte bislang nicht identifiziert werden. Schwere Krankheitsverläufe oder Hospitalisierungen wurden nicht berichtet. - [Update XIII: Bundibugyo-Ebolavirus, DR Kongo](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/update-xiii-bundibugyo-ebolavirus-dr-kongo/): Bis zum 12. Juli 2026 wurden in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) 1.963 laborbestätigte Erkrankungen durch das Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) sowie 718 Todesfälle registriert. Die Fallsterblichkeit beträgt 36,6 %. Das Ausbruchsgeschehen betrifft mittlerweile 42 Gesundheitszonen in fünf Provinzen, wobei Ituri mit 1.772 Fällen den Schwerpunkt bildet. In den 24 Stunden vor dem Lagebericht wurden 31 neue Fälle und 10 Todesfälle gemeldet. Mehr als 12.300 Kontaktpersonen stehen unter Beobachtung. Gleichzeitig startete am 14. Juli 2026 in Bunia und Rwampara die EBO-PEP-Studie, die den antiviralen Wirkstoff Obeldesivir zur Postexpositionsprophylaxe bei Hochrisikokontakten untersucht. Zudem begann im Vereinigten Königreich eine Phase-I-Studie zu einem ersten Impfstoffkandidaten gegen das Bundibugyo-Ebolavirus. - [Dengue, Malaysia](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/dengue-malaysia/): Bis zum 14. Juli 2026 wurden in Malaysia insgesamt 45.101 Denguefälle registriert. Bereits zum 10. Juli meldete das Gesundheitsministerium 42.848 Erkrankungen und 34 Todesfälle. Innerhalb eines Monats kamen damit mehr als 10.000 neue Fälle hinzu. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit 20.143 Fällen, gefolgt von den Bundesterritorien Kuala Lumpur und Putrajaya (8.286) sowie Johor (5.881) und Sabah (3.291). Als Hauptursachen für den Anstieg gelten der erwartete 4–5-jährige epidemische Zyklus sowie der Wechsel des vorherrschenden Serotyps zu DENV-3. Mit der aktuellen Fallzahl hat Malaysia bereits Mitte Juli nahezu die gesamte Zahl der im Jahr 2025 gemeldeten Denguefälle erreicht. - [Akute Durchfallerkrankungen in Shabunda, DR Kongo](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/akute-durchfallerkrankungen-in-shabunda-dr-kongo/): Am 15. Juli 2026 wurden aus der Mulungu-Gesundheitszone im Territorium Shabunda (Provinz Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo) 52 Fälle akuter Durchfallerkrankungen bzw. Gastroenteritis und 11 Todesfälle gemeldet. Dies entspricht einer sehr hohen Fallsterblichkeit von 21,2 %. Besonders betroffen ist das Gesundheitsgebiet Lubila. Die meisten Erkrankten sind Erwachsene im Alter von 18 bis 50 Jahren, jedoch wurden auch Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren registriert. Als gemeinsamer Risikofaktor wurde der Konsum von unbehandeltem Flusswasser aus den Flüssen Lubila und Ulindi identifiziert. Der genaue Erreger ist bislang nicht laborbestätigt. Die lokalen Gesundheitsdienste berichten über erhebliche Engpässe bei Medikamenten, Rehydratationslösungen, Chlor und weiteren Materialien zur Trinkwasseraufbereitung. - [Leberegelinfektionen, Thailand](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/leberegelinfektionen-thailand/): In der nordostthailändischen Provinz Maha Sarakham wurden bei einem groß angelegten Screening unter Erstsemesterstudierenden außergewöhnlich hohe Nachweisraten des Südostasiatischen Leberegels (Opisthorchis viverrini) festgestellt. An der Mahasarakham University wurde bei 4.233 von 12.733 Studierenden (ca. 33 %) im Urin Leberegel-Antigen nachgewiesen. An der Rajabhat Maha Sarakham University 380 von 1.922 Studierenden (ca. 19 %). - [Chikungunya, Costa Rica](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/chikungunya-costa-rica/): Das Gesundheitsministerium Costa Ricas hat am 1. Juli 2026 einen Chikungunya-Ausbruch in Playa Langosta im Kanton Santa Cruz, Provinz Guanacaste, bestätigt. Der beliebte Badeort nahe Tamarindo wird sowohl von Einheimischen als auch von internationalen Touristen besucht. - [Masernausbruch, Sambia](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/masernausbruch-sambia/): In Sambia kommt es zu einem Masernausbruch mit bisher 119 laborbestätigten Fällen und vier Todesfällen. Zwischen Januar und dem 03. Juli 2026 wurden landesweit 700 Verdachtsfälle gemeldet, von denen 417 Proben untersucht wurden. Besonders betroffen ist die Westprovinz (Western Province) mit 329 Verdachtsfällen. Aktive Übertragungen wurden außerdem in Lusaka, North-Western und Southern Province sowie insgesamt in neun von zehn Provinzen festgestellt. - [Gelbfieber, Liberia](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/gelbfieber-liberia/): In Liberia wurde am 22.06.2026 ein bestätigter Gelbfieberfall aus Polar Town im Gesundheitsbezirk Gbao, Grand Gedeh County, gemeldet. Die Laborbestätigung erfolgte am 16.06.2026 durch das Institut Pasteur in Dakar. Betroffen ist ein 50-jähriger Mann, der Ende Mai mit Fieber, Kopfschmerzen und Gelbsucht erkrankte. Er hatte sich zuvor zu landwirtschaftlichen Arbeiten in einem Waldgebiet aufgehalten und war nach eigenen Angaben bereits 2009 gegen Gelbfieber geimpft worden. Todesfälle wurden bislang nicht registriert. Landesweit wurden seit Jahresbeginn 21 Verdachtsfälle erfasst. Die Gesundheitsbehörden führen aktive Fallfindung, Kontaktverfolgung (83 Kontaktpersonen) sowie Risikoaufklärung durch. - [Masern, Guatemala](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/masern-guatemala/): In Guatemala wurden bis zum 30.06.2026 insgesamt 25.745 Masernfälle und 24 Todesfälle gemeldet. Davon sind 7.260 laborbestätigt, weitere Fälle wurden epidemiologisch oder anhand klinischer Kriterien bestätigt. Der Ausbruch begann nach einer großen religiösen Veranstaltung im Dezember 2025 und hat sich inzwischen auf rund 90 % der Gemeinden des Landes ausgebreitet. Zwar gehen die wöchentlichen Fallzahlen seit dem Höhepunkt im März 2026 zurück, die Übertragung hält jedoch weiterhin an. - [Tollwut, Thailand](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/tollwut-thailand/): In Thailand wurden in den Provinzen Rayong sowie in Teilen von Bangkok und der Nachbarprovinz Samut Prakan aufgrund eines Tollwutausbruchs bei Tieren zeitlich befristete Epidemiezonen eingerichtet. In Rayong wurden mehrere mit Tollwut infizierte Hunde nachgewiesen. Drei Personen, die von einem bestätigten tollwütigen Hund gebissen wurden, erhielten umgehend eine Postexpositionsprophylaxe (PEP). Zudem wurden gefährdete Haustiere vorsorglich geimpft. In den betroffenen Gebieten gelten für 30 Tage Einschränkungen für die Verbringung von Hunden, Katzen und anderen Säugetieren. - [Rindertollwut, Paraguay](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/rindertollwut-paraguay/): In mehreren Rinderhaltungen der Distrikte Cerrito und Laureles im Departamento Ñeembucú (Paraguay) wurde am 04.07.2026 Rindertollwut (bovine Rabies) als Todesursache bei über 30 Rindern labordiagnostisch bestätigt. Die betroffenen Tiere zeigten Gangstörungen sowie eine fortschreitende Lähmung der Hintergliedmaßen, bevor sie verendeten. - [Leptospirose, Peru](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/leptospirose-peru/): In der Region Piura im Norden Perus wurden bis zur epidemiologischen Woche 25 (27.06.2026) insgesamt 1.109 Leptospirose-Fälle (225 bestätigt, 884 wahrscheinlich) sowie sechs Todesfälle registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 242 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Landesweit wurden bereits 6.034 Fälle gemeldet – der höchste Wert der vergangenen fünf Jahre. Besonders betroffen sind die Bezirke Sullana und Morropón. Aufgrund anhaltender Starkregen und Überschwemmungen im Zusammenhang mit dem El-Niño-Phänomen hat Peru am 02.07.2026 für 796 Bezirke den Notstand ausgerufen. - [Cholera, Simbabwe](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/cholera-simbabwe/): Seit dem Beginn des Choleraausbruchs am 22. Januar 2026 in Rushinga (Mashonaland Central) breitet sich die Erkrankung in Simbabwe weiter aus. Bis zum 2. Juli 2026 wurden 99 Erkrankungsfälle (davon 28 laborbestätigt) sowie drei Todesfälle gemeldet. Nachdem die Übertragung bereits 27 Tage lang unterbrochen war – und damit nur einen Tag unter der von der WHO geforderten 28-tägigen Frist zur Beendigung eines Ausbruchs lag – traten am 9. Mai 2026 erneut Fälle auf. Inzwischen sind sieben Distrikte in zwei Provinzen betroffen. Das aktuelle Übertragungszentrum liegt im Goldabbaugebiet Penhalonga in der Provinz Manicaland, wo nahezu alle neuen Fälle mit dem handwerklichen Bergbau in Zusammenhang stehen. Die Behörden und das Rote Kreuz haben Behandlungszentren eingerichtet sowie Maßnahmen zur Wasseraufbereitung, Hygieneaufklärung und Überwachung intensiviert. - [Maul- und Klauenseuche, Nord-Gyeongsang (Südkorea)](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/maul-und-klauenseuche-nord-gyeongsang-suedkorea/): Am 3. Juli 2026 wurde in der südkoreanischen Provinz Nord-Gyeongsang ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt. Betroffen sind ein Schweinebetrieb mit rund 5.500 Tieren im Landkreis Yecheon sowie fünf Rinderbetriebe im Umkreis von 500 Metern. Insgesamt wurden 14 Schweine und 24 Rinder positiv auf das MKS-Virus getestet. Der Virustyp (Serotyp) wird derzeit noch bestimmt. Es handelt sich um den ersten MKS-Ausbruch in Nord-Gyeongsang seit 2015. Die Behörden haben für die betroffene Region die höchste Alarmstufe ausgerufen, eine 48-stündige Sperre für Tiertransporte und Viehhaltungsbetriebe verhängt sowie umfangreiche Überwachungs- und Impfmaßnahmen eingeleitet. - [Update XII: Bundibugyo-Ebolavirus, DR Kongo, Uganda und Frankreich](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelle-epi-lage/2026/07/update-xii-bundibugyo-ebolavirus-dr-kongo-uganda-und-frankreich/): In der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) wurden bis zum 2. Juli 2026 insgesamt 1.502 bestätigte Erkrankungsfälle der durch das Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) verursachten Ebolavirus-Erkrankung sowie 473 Todesfälle registriert. Allein innerhalb von 24 Stunden kamen 42 neue Fälle und 26 Todesfälle hinzu. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt in der Provinz Ituri, daneben sind Nord-Kivu und Süd-Kivu betroffen. In Uganda wurden bislang 20 bestätigte Fälle und zwei Todesfälle gemeldet, die epidemiologisch mit dem Ausbruch in der DR Kongo in Verbindung stehen. Seit dem 21. Juni 2026 wurden dort keine neuen Fälle registriert. Am 2. Juli 2026 begann zudem die WHO-gestützte klinische PARTNERS-Studie, in der erstmals mögliche Behandlungen mit monoklonalen Antikörpern und Remdesivir untersucht werden. Eine zugelassene spezifische Therapie gegen das Bundibugyo-Ebolavirus existiert derzeit nicht. ## Seiten - [Betriebsarzt Augsburg | Gesundheitsschutz für Effizienz, Rechtssicherheit und Erfolg | Dr. med. Til Berger](https://berger-gesundheitsschutz.de/betriebsarzt-augsburg/): Betriebsarzt Augsburg – Rechtssichere Arbeitsmedizin für UnternehmenBetriebsärztliche Grundbetreuung nach DGUV Vorschrift 2, Arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV, Gefährdungsbeurteilung, Eignungsuntersuchungen, BEM und BGM, Demografie managen, Travel Risk Management für leistungsfähige Mitarbeiter und starke Unternehmen. - [Wartungsmodus](https://berger-gesundheitsschutz.de/wartungsmodus/): Wir sind bald wieder da!Diese Webseite befindet sich im Wartungsmodus.Sprechzeiten - [Betriebsarzt, Reisemedizin und Gelbfieberimpfstelle für Augsburg, Ingolstadt, München und Umgebung](https://berger-gesundheitsschutz.de/): Betriebsarzt und Spezialist für Reisemedizin, Reiseimpfungen, Gelbfieberimpfstelle und Travel Risk Management. Dr. Til Berger betreut Privatpersonen und Unternehmen in der Region Aichach, Schrobenhausen, Augsburg, Ingolstadt, München und Landsberg - [Aktuelles](https://berger-gesundheitsschutz.de/aktuelles/): Neuigkeiten aus der Arbeitsmedizin, dem Arbeitsschutz und Meldungen zu Krankheitsausbrüchen weltweit. Diese Informationen dienen vor allem dazu, Ihnen einen Einblick in unsere Fachgebiete zu geben, sie ersetzen keine Beratung und sie erheben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. - [Leistungen](https://berger-gesundheitsschutz.de/leistungen/): Wir schützen Gesundheit. Das Zentrum für Reise- und Betriebsmedizin ist eine privatärztliche präventivmedizinische Praxis. Wir bieten Leistungen für Unternehmen, Mitarbeitende und Privatpersonen. - [Reisemedizin](https://berger-gesundheitsschutz.de/leistungen/reisemedizinische-beratung/): Reisemedizinische Beratung, Reiseimpfungen, Gelbfieberimpfung, Malariaprophylaxe für private oder berufliche Fernreisen für die Region Augsburg, München, Ingolstadt, Aichach, Schrobenhausen, Landsberg. - [Corporate Health](https://berger-gesundheitsschutz.de/leistungen/corporate-health/): Ihr Unternehmen ist so stark wie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. In der modernen Arbeitswelt ist Gesundheitsschutz weit mehr als eine gesetzliche Pflicht. Corporate Health bedeutet bei uns die nahtlose Integration des betrieblichen Gesundheitsschutzes in Ihre Unternehmensprozesse. Wir unterstützen Sie dabei, Gesundheit nicht nur zu verwalten, sondern als wirtschaftlichen Mehrwert zu etablieren. - [Betriebsarzt für Unternehmen in Aichach, Augsburg & Region](https://berger-gesundheitsschutz.de/leistungen/betriebsmedizin/): Betriebsarzt für Unternehmen: Rechtssichere arbeitsmedizinische Betreuung nach ArbSchutzG und DGUV Vorschrift 2 – spezialisiert auf Unternehmen mit erhöhten Anforderungen und Auslandseinsätzen. - [Über das Zentrum für Reise- und Betriebsmedizin](https://berger-gesundheitsschutz.de/ueber-uns/): Zentrum für Reisemedizin & Betriebsmedizin, Tropeninstitut, Gelbfieberimpfstelle und Betriebsarzt für die Region Schwaben, Augsburg, Ingolstadt, München für Unternehmen und Privatpersonen, Spezialist für Entsendungen und Projekte im tropischen Ausland. Gesundheit. Sicherheit. Erfolg. Lernen Sie Dr. med. 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