In Neukaledonien wurde am 26.03.2026 eine Dengue-Epidemie ausgerufen – die erste seit 2019. Bis zum 25.03.2026 wurden 432 Fälle gemeldet, mit über 80 neuen Fällen in einer Woche. Die Übertragung erfolgt überwiegend außerhalb von Groß-Nouméa.
Erreger: Dengue-Virus (hier v.a. DENV-1, Flavivirus)
Übertragung: Mückenstiche (Aedes aegypti)
Inkubationszeit: 4–10 Tage
Symptome: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Hautausschlag
Komplikationen: Dengue-Hämorrhagisches Fieber, Dengue-Schocksyndrom (selten, aber schwer)
Therapie: Symptomatische Behandlung, keine spezifische antivirale Therapie
Bewertung der Situation
Die rasche Zunahme der Fälle und geografische Ausbreitung deuten auf eine beginnende Epidemie hin. V.a. Gebiete ohne Mückenkontrollprgramme sind betroffen. Für die Bevölkerung und Reisende besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, insbesondere in betroffenen Regionen. Auswirkungen auf Deutschland sind gering, importierte Fälle sind möglich.
Empfehlungen
Reisende: Konsequenter Mückenschutz (Repellentien, lange Kleidung, Moskitonetze).
Unternehmen: Aufklärung reisender Mitarbeitender, Bereitstellung von Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche.
Quelle der Meldung
Regierung Neukaledonien / Franceinfo / Les Nouvelles Calédoniennes
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