Namibia hat den Mpox-Ausbruch in der Region Erongo offiziell für beendet erklärt. Der Ausbruch wurde am 19.10.2025 nach Bestätigung des ersten Falls ausgerufen. Insgesamt wurden drei laborbestätigte Fälle im Distrikt Swakopmund gemeldet; der letzte Fall trat am 21.10.2025 auf. Alle Betroffenen genasen und wurden am 12.11.2025 aus der Isolation entlassen. Nach 90 Tagen ohne neue Infektionen galt die Übertragung als unterbrochen.
Erreger: Mpox-Virus (Orthopockenvirus, hier Klade Ib).
Übertragung: Durch engen körperlichen Kontakt mit infizierten Personen, Hautläsionen, Körperflüssigkeiten oder kontaminierten Materialien.
Inkubationszeit: Meist 5–21 Tage.
Symptome: Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Hautausschlag oder Pusteln.
Komplikationen: Möglich sind bakterielle Sekundärinfektionen, schwere Verläufe v. a. bei Risikogruppen.
Therapie: Meist symptomatische Behandlung; Isolation und supportive Versorgung stehen im Vordergrund.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung besteht aktuell kein akutes Ausbruchsrisiko mehr. Für Reisende ist das Risiko derzeit sehr gering. Für Deutschland besteht kein direktes Risiko. Unternehmen profitieren von der beendeten Ausbruchslage, sollten aber bei Einsätzen vor Ort weiter auf allgemeine Infektionsprävention achten.
Empfehlungen
Reisende: Allgemeine Hygienemaßnahmen beachten und engen Kontakt zu Erkrankten mit Hautsymptomen vermeiden.
Unternehmen: Gesundheitsinformationen für Mitarbeitende aktuell halten und Verdachtsfälle frühzeitig medizinisch abklären lassen.
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