In Chile wurde am 20.03.2026 erstmals hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) H5N1 bei Hausgeflügel in der Region La Araucanía nachgewiesen (Backyard-Haltung in Renaico). Damit sind inzwischen mehrere Regionen betroffen. Chile hat einen landesweiten sanitären Notstand ausgerufen.
Erreger: Aviäres Influenzavirus H5N1.
Übertragung: Vor allem zwischen Vögeln durch direkten Kontakt oder kontaminierte Umwelt; Eintrag häufig durch Wildvögel.
Inkubationszeit: Wenige Tage.
Symptome bei Tieren: Atemwegssymptome, neurologische Auffälligkeiten, plötzliche Todesfälle.
Komplikationen: Hohe Sterblichkeit in Geflügelbeständen.
Therapie: Keine spezifische Behandlung; Bekämpfung durch Keulung, Überwachung und Biosicherheitsmaßnahmen.
Bewertung der Situation
Für die Bevölkerung ist das Risiko gering, Infektionen beim Menschen sind selten. Für die Geflügelwirtschaft besteht jedoch ein erhöhtes Risiko durch weitere Ausbreitung, insbesondere in kleineren Haltungen mit niedriger Biosicherheit. Für Deutschland besteht kein direktes Risiko.
Empfehlungen
Reisende: Kontakt mit Geflügel und Wildvögeln vermeiden; Hygieneregeln einhalten.
Unternehmen: Biosicherheitsmaßnahmen verstärken, insbesondere in kleineren Betrieben; Mitarbeitende sensibilisieren und Tierbestände überwachen.
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