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Die WHO meldet eine Häufung von Fällen schwerer Atemwegserkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff mit 147 Personen an Bord. Das Schiff verlies Ushuaia, Argentinen am 1. April. Bisher wurden sieben Fälle identifiziert (zwei labordiagnostisch bestätigt, fünf Verdachtsfälle), darunter drei Todesfälle.
Erreger: Hantavirus (RNA-Virus).
Übertragung: Meist durch Kontakt mit Urin, Kot oder Speichel infizierter Nagetiere (oft über Staub). Eine begrenzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist bei bestimmten Stämmen möglich.
Symptome: Fieber, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, die rasch in eine schwere Lungenentzündung (ARDS) und einen Schock übergehen können.
Komplikationen: Hohe Letalität bei schwerem Verlauf durch Lungenversagen.
Therapie: Keine spezifische antivirale Therapie; die Behandlung erfolgt symptomatisch durch intensivmedizinische Unterstützung (Sauerstoffgabe, Beatmung).

Bewertung der Situation

Das Risiko für die globale Bevölkerung und Deutschland wird aktuell als gering eingestuft. Für die betroffene Gruppe auf dem Schiff ist das Risiko aufgrund der Schwere der Erkrankung hoch. Reisende in Endemiegebiete sollten wachsam sein, während für Unternehmen (insbesondere Reedereien) das Risiko vor allem in Imageverlusten und strengen Quarantäneauflagen besteht.

Empfehlungen

Reisende: Kontakt mit Nagetieren und deren Ausscheidungen strikt meiden. Bei Symptomen nach einer Reise umgehend medizinische Hilfe suchen und die Reisehistorie angeben.

Quelle der Meldung

World Health Organization (WHO) | RKI

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Dr. med Til Berger

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