In Australien wurden bis 14.09.2026 insgesamt 542 bestätigte H5-Fälle bei Wildtieren in sechs Bundesstaaten und einem Territorium registriert. Besonders betroffen ist South Australia mit 295 Fällen. Erstmals wurde H5N1 bei einem Australischen Seelöwen und einem Australischen Pelikan nachgewiesen. Betroffen sind mehrere Vogel- und Meeressäugerarten.
Erreger: Hochpathogene aviäre Influenza A(H5N1), insbesondere Klade 2.3.4.4b.
Übertragung: Vor allem zwischen Vögeln; Übertragung auf Säugetiere durch Kontakt mit infizierten Tieren, Ausscheidungen oder kontaminierter Umgebung.
Inkubationszeit: Bei Vögeln meist wenige Tage; artspezifische Angaben für betroffene Wildtiere sind nicht angegeben.
Symptome: Bei Vögeln und Säugetieren neurologische und respiratorische Symptome sowie schwere Allgemeinerkrankung möglich.
Komplikationen: Hohe Sterblichkeit bei empfänglichen Wildtierarten; Gefahr für bedrohte Populationen.
Therapie: Keine spezifische antivirale Therapie für Wildtiere; unterstützende Behandlung bei einzelnen Tieren.
Bewertung der Situation
Einheimische Bevölkerung: Aktuell keine menschlichen Fälle gemeldet.
Reisende: Risiko insbesondere bei engem Kontakt mit Wildtieren oder Kadavern.
Deutschland: Kein unmittelbares Risiko; Einträge über Zugvögel sind grundsätzlich möglich.
Unternehmen: Entsendungen erfordern Beachtung lokaler Tierseuchen- und Hygienemaßnahmen.
Empfehlungen
Reisende: Eine reisemedizinische Beratung wird empfohlen. Abstand zu Wildvögeln, Meeressäugern und Kadavern halten; tote Tiere nicht berühren.
Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden: Arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen. Reisende über Expositionsrisiken informieren und lokale Warnhinweise beachten.
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