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Bis zum 23.09.2026 wurden in Angola 19 neue Mpox-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Damit stieg die Zahl der aktiven Fälle auf 107. Die neuen Fälle wurden in acht Provinzen registriert. Seit Beginn des Ausbruchs am 16.11.2024 wurden bis zum 05.09.2026 insgesamt 442 bestätigte Fälle und zwei Todesfälle aus elf Provinzen gemeldet.

Erreger: Mpox-Virus (MPXV); in Angola wurden auch Infektionen mit Clade Ib dokumentiert.

Übertragung: Vor allem durch engen Kontakt mit Erkrankten, insbesondere Haut- und Schleimhautkontakt; auch über kontaminierte Materialien möglich.

Symptome: Hautausschlag und Läsionen, Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten.

Komplikationen: Schwere Verläufe sind insbesondere bei Kindern, Schwangeren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem möglich.

Therapie: Überwiegend symptomatisch und unterstützend; bei schweren Verläufen sind antivirale Behandlungen möglich.

Bewertung der Situation

Die 19 neuen Fälle zeigen eine weiterhin bestehende Übertragung in Angola. Die Verteilung auf acht Provinzen macht eine landesweit koordinierte Überwachung und Kontaktverfolgung erforderlich. Ob in den einzelnen Provinzen eigenständige Übertragungsketten bestehen, lässt sich anhand der vorliegenden Meldungen nicht beurteilen. Die Zahl der aktiven Fälle lag am 23.09.2026 bei 107 und damit unter den am 10.09. gemeldeten 116 Fällen. Todesfälle wurden bei den aktuellen Meldungen nicht berichtet.

Empfehlungen

Reisende: Vor Reiseantritt eine reisemedizinische Beratung in Anspruch nehmen. Engen körperlichen und sexuellen Kontakt zu Erkrankten vermeiden, persönliche Gegenstände nicht gemeinsam nutzen und bei typischen Symptomen frühzeitig medizinische Hilfe suchen. Für Personen mit erhöhtem Expositionsrisiko kann eine Impfung infrage kommen.

Unternehmen: Arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen. Beschäftigte über Übertragungswege, Hygienemaßnahmen und Symptome informieren und bei Verdachtsfällen eine zeitnahe medizinische Abklärung ermöglichen.

Quelle

Ver Angola | Angola Press Agency | WHO

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Dr. med Til Berger

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