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In vier nördlichen US-Bundesstaaten wurden im August und September 2026 erneut Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) bei Geflügel festgestellt. South Dakota ist mit sieben betroffenen Betrieben und rund 287.100 Tieren am stärksten betroffen. Weitere Fälle wurden in North Dakota (41.600 Puten), Idaho (220 Tiere in fünf Hobbyhaltungen) und Minnesota (29.800 Puten) gemeldet. Die Wiederzunahme fällt mit sinkenden Temperaturen und beginnendem Vogelzug zusammen.

Erreger: Hochpathogenes aviäres Influenzavirus (HPAI), vorwiegend Influenza-A-Viren.

Übertragung: Zwischen Vögeln sowie über direkten Kontakt und kontaminierte Materialien; Übertragung auf Menschen insbesondere bei engem Kontakt mit infizierten Tieren.

Inkubationszeit: Beim Menschen meist 2–8 Tage, abhängig vom Virussubtyp.

Symptome: Bei Geflügel häufig schwere Allgemeinerkrankung und erhöhte Sterblichkeit.

Komplikationen: Große Tierverluste und wirtschaftliche Folgen für Geflügelhaltungen; beim Menschen schwere Erkrankungsverläufe möglich.

Therapie: Keine spezifische Therapie bei Geflügel; betroffene Bestände werden bekämpft und überwacht.

Bewertung der Situation

Einheimische Bevölkerung: Menschliches Risiko weiterhin niedrig.

Reisende: Risiko vor allem bei Kontakt mit infiziertem Geflügel/Wildvögeln.

Deutschland: Kein unmittelbares Gesundheitsrisiko.

Unternehmen: Erhöhtes Risiko für Beschäftigte mit Tierkontakt.

Empfehlungen

Reisende: Eine reisemedizinische Beratung wird empfohlen. Kontakt zu kranken oder verendeten Vögeln vermeiden; Hygienemaßnahmen beachten.

Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden: Arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen. Beschäftigte über Expositionsrisiken informieren und geeignete persönliche Schutzausrüstung bereitstellen.

Quelle der Meldung

 USDA/APHIS

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Dr. med Til Berger

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