In einem Krankenhaus in Sydney kam es zu einem Ausbruch invasiver Aspergillose bei Transplantationspatienten. Sechs Patientinnen und Patienten infizierten sich vermutlich durch Pilzsporen, die während Bauarbeiten freigesetzt wurden; zwei Todesfälle wurden im November 2025 gemeldet.
Erreger: Aspergillus-Schimmelpilze (Pilzinfektion).
Übertragung: Einatmen von Pilzsporen aus Staub oder Luft, besonders in staubbelasteten Umgebungen.
Inkubationszeit: Variabel, meist Tage bis Wochen bei immungeschwächten Personen.
Symptome: Fieber, Husten, Atemnot, Brustschmerzen, allgemeine Schwäche.
Komplikationen: Schwere Lungeninfektionen mit möglicher Ausbreitung auf andere Organe; hohe Sterblichkeit bei immungeschwächten Personen.
Therapie: Antimykotische Medikamente; häufig langwierige Behandlung, bei schweren Verläufen intensivmedizinische Betreuung.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung besteht nur ein geringes Risiko, da Infektionen vor allem immungeschwächte Personen betreffen. Für Reisende besteht praktisch kein Risiko. Für Deutschland besteht kein direktes Risiko. Unternehmen im Gesundheitswesen oder mit Bauprojekten in sensiblen Bereichen könnten betroffen sein.
Empfehlungen
Reisende: Keine besonderen Maßnahmen erforderlich; immungeschwächte Personen sollten staubige Umgebungen meiden.
Unternehmen: Schutzkonzepte bei Bauarbeiten in medizinischen Einrichtungen umsetzen, Luftfilterung sicherstellen und besonders gefährdete Personen schützen.
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