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Weiterer Todesfall nach Infektion nahe dem Flughafen

Aktuelle Situation

In Frankfurt am Main ist im September 2026 erneut ein Mensch an einer Malaria-Infektion gestorben. Der 75-jährige Mann lebte im Stadtteil Schwanheim in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Zuvor hatte er kein Malaria-Endemiegebiet bereist und auch nicht am Flughafen gearbeitet. Eine weitere Person aus Schwanheim erkrankte ebenfalls. Damit sind in Frankfurt in diesem Jahr bereits drei Menschen nach einer Malaria-Infektion gestorben.

Vermutete Übertragung

Nach Einschätzung des Frankfurter Gesundheitsamtes besteht der Verdacht, dass eine infizierte Anopheles-Mücke über den Flugverkehr nach Frankfurt eingeschleppt wurde. Die beiden Erkrankten wohnten in unterschiedlichen Haushalten, beide Fälle traten jedoch im Umfeld des Flughafens auf. Die genauen Zusammenhänge und die mögliche gemeinsame Infektionsquelle werden weiterhin untersucht.

Bedeutung für Beschäftigte

Bereits im Sommer 2026 waren sechs Beschäftigte des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt; zwei von ihnen starben. Die Erkrankungen wurden vermutlich durch eingeschleppte Mücken verursacht. Am Flughafen wurden deshalb Mückenfallen aufgestellt und Beschäftigte über mögliche Symptome informiert.

Symptome und Risiken

Malaria kann insbesondere bei schweren Verläufen lebensbedrohlich sein. Typische Beschwerden sind Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Bei unklarem Fieber sollte auch ohne vorherige Auslandsreise an Malaria gedacht werden, insbesondere bei Personen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten oder wohnen.

Quellen

NewMicrobes

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Dr. med Til Berger

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