Situationsbeschreibung:
Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber (CCHF) wird durch ein Nairovirus hervorgerufen, übertragen vorrangig durch Hyalomma-Zecken oder Kontakt mit Blut infizierter Tiere oder Menschen. Symptome reichen von hohem Fieber, Muskelschmerzen bis zu hämorrhagischen Manifestationen; Sterblichkeit ca. 37,5 %. Therapie: supportive Behandlung, keine spezifische antivirale Therapie zugelassen.
Bewertung der Situation:
Ein isolierter Fall in Kastilien und León. Spanien gilt als Endemiegebiet für Nutz- und Wildtiere. Für Reisende und Deutschland sehr geringes Risiko.
Empfehlungen:
– Reisende: Körperbedeckende Kleidung, Zeckenschutzmittel verwenden, nach Aufenthalt auf Zecken untersuchen.
– Unternehmen: Information und Schulung zu Expositionsprophylaxe für im Freien Arbeitende.
Quelle der Meldung:
Regionale Gesundheitsbehörde Kastilien und León (28.05.2025)
Ähnliche Meldungen
Gesundheitsrisikobericht 2025/2026
Globale Dynamiken, regionale Risiken und strategische Konsequenzen Executive Summary Die weltweite Gesundheitsrisikolage befindet sich in einer Phase grundlegender Umbrüche. Nach dem Abklingen der…
Wichtig12. Januar 2026Allgemeine Meldungen,Aktuelle Epi-Lage,Aktuelles aus der Praxis
Ebola-Verdachtsfall Nord-Kivu
In der Gesundheitszone Beni in der Provinz Nord-Kivu in der Demokratische Republik Kongo wurde am 09.03.2026 ein Verdachtsfall von Ebola gemeldet. Gesundheitsbehörden haben Untersuchungs- und…
Dengue-Ausbruch Nordsudan
Im Norden des Sudan wurde ein deutlicher Anstieg von Dengue-Fieber gemeldet. Bis zum 07.03.2026 wurden über 600 Fälle und vier Todesfälle in der Region Northern State registriert, insbesondere in den…
Tollwut Vietnam
In Vietnam wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 acht Todesfälle durch Tollwut aus mehreren Provinzen gemeldet. Gleichzeitig traten in der Stadt Da Nang mehrere Ausbrüche bei Hunden und…
Gelbfieber Venezuela
In Venezuela wurde erstmals seit 2021 wieder ein Anstieg von Gelbfieberfällen gemeldet. Zwischen dem 14.06.2025 und dem 22.01.2026 wurden 36 bestätigte Fälle aus 14 von 24 Bundesstaaten registriert,…



