Situationsbeschreibung
In Argentinien (Buenos Aires und Santa Cruz) wurden erstmals autochthone Fälle der Influenza A(H3N2) Subclade K (Variante J.2.4.1) nachgewiesen. Diese Variante breitet sich weltweit rasant aus und führt zu verfrühten, verlängerten Infektionswellen.
Erreger: Ein Influenza-A-Virus.
Übertragung: Vorwiegend respiratorisch durch Tröpfchen (Nahbereich) und Aerosole (über Distanz) sowie durch Schmierinfektion über Oberflächen.
Symptome: Fieber, Husten, Muskel- und Halsschmerzen; teils Umgehung bestehender Immunität.
Komplikationen: Lungenentzündung, Verschlimmerung von Vorerkrankungen, Hospitalisierung.
Therapie: Therapie symptomatisch, Virustatika können erwogen werden, aktuelle Impfstoffe schützen weiterhin vor schweren Verläufen.
Bewertung der Situation
Für die lokale Bevölkerung besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko durch die hohe Übertragbarkeit. Reisende sollten mit einer gesteigerten Ansteckungsgefahr in Argentinien rechnen. Für Deutschland ist die Variante aufgrund globaler Dominanz bereits relevant. Unternehmen müssen sich auf höhere Krankenstände einstellen, da die Variante Immunitätslücken in der Belegschaft besser ausnutzt.
Empfehlungen
Reisende: Grippeschutzimpfung, Handhygiene einhalten und in engen Räumen FFP2/N95-Masken tragen.
Unternehmen: Förderung von Impfangeboten, Optimierung der Raumlüftung und Distanzregeln bei Infektionswellen implementieren.
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