Israel meldet den 13. Todesfall innerhalb dieses Jahres – ein zuvor gesunder, ungeimpfter elf Monate alter Säugling. Der aktuelle Ausbruch zeigt eine ungewöhnlich hohe Sterblichkeit bei Kleinkindern in Ballungszentren wie Jerusalem und Bnei Brak.
Erkrankung: Masern, eine hochansteckende virale Infektionskrankheit.
Übertragung: Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) sowie über Aerosole in der Luft.
Symptome: Hohes Fieber, Husten, Schnupfen, Entzündungen der Augenbindehaut und der typische rötliche Hautausschlag.
Komplikationen: Schwere Lungenentzündung, Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Enzephalitis (Gehirnentzündung), die tödlich verlaufen können.
Therapie: Keine spezifische antivirale Therapie verfügbar; symptomatische Behandlung und intensivmedizinische Unterstützung (z. B. ECMO bei Organversagen).
Bewertung der Situation:
Bevölkerung: Hohes Risiko für ungeimpfte Gruppen, insbesondere in dicht besiedelten ultraorthodoxen Gemeinden.
Reisende: Erhöhtes Infektionsrisiko in Ausbruchszonen; Gefahr der Einschleppung bei unzureichendem Impfschutz.
Deutschland: Risiko durch Reiserückkehrer; die Herdenimmunität ist entscheidend zur Vermeidung lokaler Ausbrüche.
Unternehmen: Mögliche Personalausfälle durch Erkrankung oder Betreuungspflichten erkrankter Kinder.
Empfehlungen:
Reisende: Überprüfung und Vervollständigung des Impfschutzes (MMR-Impfung). Meiden von Menschenansammlungen in Hotspots bei fehlender Immunität.
Unternehmen: Sicherstellung von betriebsmedizinische Vorsorge für entsandte Mitarbeiter (insbes. im Gesundheitswesen/Reisende) und Unterstützung von Impfkampagnen.
Quelle der Meldung
Jerusalem Post / WHO / News
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