In der Stadt Fergana in Usbekistan wurden seit dem 21.02.2026 insgesamt 62 Kindergartenkinder mit akuten Magen-Darm-Beschwerden hospitalisiert. Die betroffenen Kinder besuchten drei staatliche Kindergärten und zeigten Symptome wie Fieber, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Schwäche.

Erreger: Noch unbekannt; vermutlich lebensmittelbedingte Bakterien oder Viren (z. B. Salmonellen oder Noroviren).

Übertragung: Wahrscheinlich durch kontaminierte Lebensmittel eines zentralen Catering-Anbieters; auch Schmierinfektionen möglich.

Inkubationszeit: Vermutlich wenige Stunden bis mehrere Tage, abhängig vom Erreger.

Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber.

Komplikationen: Flüssigkeitsmangel und Kreislaufprobleme, besonders bei Kleinkindern.

Therapie: Vor allem Flüssigkeitszufuhr und symptomatische Behandlung; meist gute Heilungsaussichten.

Bewertung der Situation

Für die einheimische Bevölkerung besteht ein lokales Risiko, insbesondere für Kinder in Betreuungseinrichtungen. Für Reisende ist das Risiko gering. Für Deutschland besteht kein erhöhtes Risiko. Unternehmen vor Ort könnten indirekt durch Probleme in der Lebensmittelversorgung oder Hygienevorschriften betroffen sein.

Empfehlungen

Reisende: Auf gute Lebensmittelhygiene achten, nur gut durchgegarte Speisen essen und regelmäßig Hände waschen.
Unternehmen: Hygiene- und Qualitätskontrollen bei Catering und Lebensmittelversorgung sicherstellen sowie Notfallpläne für Krankheitsausbrüche prüfen.

Quelle der Meldung

Zamin News / KUN.UZ / The Tashkent Times