In Mexiko wurden bis zum 13.02.2026 insgesamt 8.899 laborbestätigte Masernfälle sowie 28 Todesfälle gemeldet. Besonders betroffen sind mehrere Bundesstaaten, mit einem Schwerpunkt in den nördlichen Grenzregionen. Masern werden durch das Masernvirus verursacht.
Übertragung: Hoch ansteckend durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen.
Inkubationszeit: 7–14 Tage.
Symptome: Hohes Fieber, Husten, Schnupfen, Bindehautentzündung, Koplik-Flecken im Mund sowie ein typischer Hautausschlag.
Komplikationen: Lungenentzündung, Gehirnentzündung, schwere Verläufe mit Todesfolge, besonders bei Säuglingen und ungeimpften Personen.
Therapie: Keine spezifische antivirale Behandlung; Therapie erfolgt symptomatisch. Schutz bietet die MMR-Impfung.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung besteht ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko, insbesondere für Kinder und Bevölkerungsgruppen mit eingeschränktem Zugang zur medizinischen Versorgung. Für Reisende besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko bei fehlendem Impfschutz. Für Deutschland besteht ein moderates Risiko der Einschleppung durch Reiserückkehrende. Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen oder Einsatz von Mitarbeitenden in Mexiko müssen mit gesundheitlichen Risiken und möglichen Arbeitsausfällen rechnen.
Empfehlungen
Reisende: Impfstatus überprüfen und gegebenenfalls MMR-Impfung vervollständigen, Menschenansammlungen meiden und bei Symptomen medizinische Abklärung suchen.
Unternehmen: ärztliche Vorsorge für Mitarbeitende sicherstellen: Impfung ermöglichen, medizinische Reiseberatung anbieten und betriebliche Hygienemaßnahmen stärken.
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