In der Provinz Buenos Aires in Argentinien wurde hochpathogene Vogelgrippe (HPAI) vom Typ H5 bei Wildvögeln im ökologischen Reservat Costanera Sur nachgewiesen. Weitere Nachweise erfolgten zeitgleich in mehreren Orten der Provinz.
Erreger: Aviäres Influenzavirus H5 (Virusinfektion).
Übertragung: Vor allem zwischen Vögeln über direkten Kontakt oder kontaminierte Umwelt (Kot, Wasser). Eine Ansteckung des Menschen ist selten und erfolgt meist durch engen Kontakt mit infizierten Vögeln oder deren Ausscheidungen.
Inkubationszeit: Beim Menschen meist wenige Tage.
Symptome: Fieber, Husten, Atembeschwerden, Halsschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl.
Komplikationen: Schwere Atemwegsinfektionen und Lungenentzündung möglich; häufig tödliche Verläufe.
Therapie: Symptomatische Behandlung; antivirale Medikamente können in bestimmten Fällen eingesetzt werden.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung besteht ein geringes Risiko, hauptsächlich bei direktem Kontakt mit infizierten (Wild)vögeln. Für Reisende ist das Risiko ebenfalls gering. Für Deutschland besteht kein direktes Risiko. Unternehmen in Geflügelwirtschaft oder Tierhaltung könnten durch mögliche Ausbrüche bei Nutzgeflügel betroffen sein.
Empfehlungen
Reisende: Kontakt mit Geflügel (z.B. Märkte!) vermeiden und tote Tiere melden; Hygieneregeln beachten.
Unternehmen: Biosicherheitsmaßnahmen in der Geflügelhaltung verstärken und Mitarbeitende über Infektionsrisiken informieren.
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