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In Polen kommt es weiterhin zu einer anhaltenden Übertragung der Newcastle-Krankheit in kommerziellen und privaten Geflügelbeständen. Bis zum 14.04.2026 wurden 41 Ausbrüche in kommerziellen Betrieben mit insgesamt rund 3,36 Millionen betroffenen Tieren sowie 43 Ausbrüche in Hobby- und Kleinbeständen mit etwa 3 100 Tieren bestätigt. Die meisten Fälle konzentrieren sich in der Region Woiwodschaft Großpolen, mit weiterer Ausbreitung in mehrere zentrale und westliche Regionen.

Erreger: Newcastle-Disease-Virus (Paramyxovirus)

Übertragung: Direkter Kontakt zwischen Vögeln, kontaminierte Materialien, Aerosole

Inkubationszeit: 2–15 Tage

Symptome (bei Vögeln): Atemwegssymptome, Durchfall, neurologische Störungen, hohe Mortalität

Komplikationen: Hohe Verluste in Geflügelbeständen, wirtschaftliche Schäden

Therapie: Keine spezifische Therapie; Kontrolle durch Impfung und Keulung

Bewertung der Situation

Die Situation zeigt eine anhaltende Viruszirkulation mit parallelen Ausbruchsdynamiken in kommerziellen und kleinbäuerlichen Haltungen. Während große Betriebe durch Produktionsnetzwerke betroffen sind, fungieren Backyard-Bestände mit geringerer Biosicherheit als dauerhaftes Reservoir. Die fortgesetzte Ausbreitung über mehrere Regionen hinweg deutet darauf hin, dass bestehende Kontrollmaßnahmen die Transmission bislang nicht vollständig unterbrechen konnten. Das Risiko für die Geflügelwirtschaft ist hoch, während das direkte Risiko für den Menschen gering bleibt.

Empfehlungen

Reisende: Kontakt zu Geflügel und Geflügelbetrieben möglichst vermeiden, Hygienemaßnahmen einhalten. Ausfuhr von Geflügelprodukten kann einen Verstoß gegen Seuchenschutzvorschriften darstellen!
Unternehmen (Agrar-/Lebensmittelsektor): Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen, Impfprogramme überprüfen und optimieren, Tierbewegungen streng kontrollieren, arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen.

Quelle der Meldung

SCPAFF

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Dr. med Til Berger

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