Situationsbeschreibung:
Die Veterinärbehörde Namibias bestätigte am 17.06.2025 einen Tollwutfall bei einer Kap-Pelzrobbe in der Walvis Bay Lagoon, Region Erongo. Das Tier zeigte ab dem 13.06.2025 klinische Symptome, verstarb und der Tollwutvirus wurde am 16.06.2024 (Anmerkung: Datum im Text, wahrscheinlich 2025 gemeint) bestätigt. Dies ist der erste gemeldete Tollwutfall bei einer Robbe in Namibia. Tollwut ist in Namibia weit verbreitet, Hunde sind die Hauptinfektionsquelle für Menschen. Die meisten Fälle treten im Norden des Landes auf.
Bewertung der Situation:
Die Relevanz für die öffentliche Gesundheit in Deutschland ist sehr gering, für deutsche Reisende in die betroffenen Gebiete sehr gering. Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit, Abstand zu Wildtieren zu halten.
Empfehlungen:
Die Bevölkerung und Reisende in Walvis Bay und Cape Cross sollten Abstand zu Robben halten und diese nicht berühren oder füttern. Bei Biss- oder Kratzverletzungen durch Robben ist sofort ein Arzt für eine Postexpositionsprophylaxe aufzusuchen. Ungewöhnliches Verhalten von Robben sollte den Behörden gemeldet werden. Reisende nach Namibia können sich ärztlich zu einer Tollwutimpfung beraten lassen.
Quelle der Meldung:
Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, Wasser und Landreform Namibia 17.06.2025
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