In Chennai (Tamil Nadu, Indien) starben zwischen Ende Januar und Anfang Februar 2026 plötzlich 1000–1500 Krähen. Labortests bestätigten hochpathogene aviäre Influenza H5N1. Landesweit wurden Überwachungsmaßnahmen, Kontrollen von Geflügelbetrieben und verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen eingeleitet.
Erreger: Hochpathogenes aviäres Influenzavirus A (H5N1, Virus).
Übertragung: Hauptsächlich Kontakt mit infizierten Vögeln, deren Ausscheidungen oder kontaminierten Oberflächen; selten Übertragung auf den Menschen.
Symptome: Beim Menschen grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Husten, Atemnot, Halsschmerzen sowie schwere Atemwegserkrankungen möglich.
Komplikationen: Schwere Lungenentzündung, Organversagen, hohe Sterblichkeit bei bestätigten menschlichen Infektionen.
Therapie: Antivirale Medikamente und intensivmedizinische Behandlung; frühzeitige Behandlung verbessert Prognose.
Bewertung der Situation
Für die lokale Bevölkerung besteht derzeit ein moderates Gesundheitsrisiko, insbesondere bei Kontakt mit toten oder kranken Vögeln. Reisende haben ein geringes Risiko bei Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Auswirkungen auf Deutschland sind aktuell gering. Unternehmen mit Entsendungen tragen ein potenzielles Gesundheits- und Betriebsrisiko, insbesondere bei Tätigkeiten mit Tierkontakt oder Lebensmittelproduktion.
Empfehlungen
Reisende: Kontakt mit Vögeln und Kadavern vermeiden, Geflügelprodukte nur gut durchgegart verzehren, Händehygiene beachten und ungewöhnliche Tiersterblichkeit melden.
Unternehmen: Mitarbeitende über Risiken informieren, Tierkontakt vermeiden lassen, Hygieneregeln festlegen und Notfall- bzw. Kommunikationspläne überprüfen.
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