Am 23.02.2026 wurde in Ranchos (Provinz Buenos Aires, Argentinien) ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI, Subtyp H5) in einem kommerziellen Geflügelzuchtbetrieb bestätigt. Es handelt sich um den ersten Ausbruch in einem kommerziellen Betrieb seit August 2025.
Erreger: Influenzavirus A (H5), hochpathogen für Vögel.
Übertragung: Beim Menschen selten, meist durch engen Kontakt mit infiziertem Geflügel oder kontaminierten Materialien; eine Ansteckung über den Verzehr von Geflügelprodukten gilt als unwahrscheinlich.
Inkubationszeit: Meist 2–5 Tage.
Symptome: Fieber, Husten, Halsschmerzen, Muskelschmerzen, Bindehautentzündung; in schweren Fällen Atemnot.
Komplikationen: Lungenentzündung und schwere Atemwegserkrankungen sind möglich, treten jedoch selten auf.
Therapie: Frühzeitige Behandlung mit antiviralen Medikamenten möglich; ansonsten symptomatische Therapie.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung besteht nur ein geringes Gesundheitsrisiko, jedoch ein wirtschaftliches Risiko für die Geflügelwirtschaft. Für Reisende ist das Risiko sehr gering. Für Deutschland besteht kein direktes Gesundheitsrisiko, jedoch können Handelsbeschränkungen Auswirkungen haben. Unternehmen der Geflügelbranche können durch Exportstopps und Produktionsausfälle betroffen sein.
Empfehlungen
Reisende: Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln vermeiden, Meiden von Geflügelmärkten und Hygieneregeln beachten.
Unternehmen: Biosicherheitsmaßnahmen verstärken, Tierbestände überwachen und Notfallpläne für Ausbrüche überprüfen.
Quelle der Meldung
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